ADENAUER SRP+
SCHULTOUR 2026
Sie wollen uns Einladen?
Als Lehrkraft, Eltern, Engagierte oder Schulleitung können Sie den Adenauer SRP+ Bus hochoffiziell oder anonym einladen. Wir bieten ein modulares Programm zu Demokratie, Menschenrechten und Gefahren rechtsextremer Ideologien – flexibel an Ihren Stundenplan anpassbar.
Die Anfrage ist einfach: Erklären Sie uns kurz Ihren Bedarf, indem Sie auf die Situation an Ihrer Schule eingehen. Am Ende werden die Schulen für einen Besuch des Adenauer SRP+ ausgesucht, wo es besonders Probleme mit Rassismus, Demokratiefeindlichkeit und extremer Rechter gibt. Deshalb lohnt es sich, offen zu beschreiben, was an Ihrer Schule los ist und warum ein Besuch vom Adenauer SRP+ bei Ihrer Schule wichtig wäre. Ob als Projekttag, Doppelstunde oder mehrtägiges Format – gemeinsam können wir den Besuch des Adenauer SRP+ abstimmen.
Nutzen Sie unser Formular oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Gemeinsam machen wir Ihre Schule zu einem Ort wehrhafter Demokratie.
Ihre Schule wurde eingeladen?
Jemand aus Ihrer Schule – vielleicht eine Schülerin, ein Lehrer oder eine engagierte Elternschaft – hat uns anonym kontaktiert. Sie haben nun unseren Brief erhalten und möchten mehr erfahren?
Prima! Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden Sie ein, uns direkt anzusprechen. Unser mobiler Aktionsbus zu Demokratiebildung und Prävention von Rechtsextremismus ergänzt Ihren Unterricht praxisnah und altersgerecht (7.–12. Klasse). Lassen Sie uns gern gemeinsam besprechen, wie ein Besuch gut in Ihren Schulalltag und Lehrplan passen kann.
Falls Sie absagen möchten: Gerne erklären wir Ihnen unser Konzept und passen es an Ihre Bedürfnisse an. Kontaktieren Sie uns – Austausch ist uns wichtig!
Dialog- und Vortragsformate
Thematische Vorträge: Lass uns diskutieren!
lass uns reden!
Sprich mit unserer Alice Weidel KI
An Bord:
3600 Beweise für ein AfD Verbot
Innenleben
Entdecke den Bus von innen!
Interaktive Ausstellung
Video-Ausstellung zu Rassismus, Migration, Rechtsextremismus, Demokratie, AfD-Verbot Ja/Nein
Medienkompetenzmaschine
Interaktives Quiz: Fake oder Real News?
Info-Point
Info-Point zum Adenauer SRP+
Adenauer SRP+ Fanclub
Hier gibt es Sticker & Merch!
Buttonmaschine
Bastle deine eigenen Buttons!
Technik vom Adenauer SRP+
Lasse dir von unsere Crew, die Technik vom Adenauer SRP + zeichen!
Unser Konzept
Der Adenauer SRP+ Bus ist ein aktionserprobter Ort der wehrhaften Demokratie. Ausgestattet mit moderner Multimedia-Technik für Workshops, Ausstellungen und Diskussionen, haben wir ein Angebot für Schulen erstellt, dass auf Themen wie Migration und Rassismus, Rechtsextremismus und wehrhafte Demokratie sowie Medienkompetenz eingeht und diese altersgerecht aufbereitet.
Wir bieten ein spielerisches Programm an, das modular an Ihren Schulalltag angepasst werden kann und nahtlos in den Unterricht integrierbar ist. Faktenbasiert und dialogorientiert, spielrisch und multimedial sensibilisieren wir zu Demokratiegefährdungen, in Ausstellungen, interaktiven Spielen und in Gesprächen.
Die Besichtigung des Originalbusses kombiniert mit interaktiven Elementen wie der Fake-News-Maschine, Zugang zu Archivmaterial und unterschiedlichen Perspektiven auf Themen zu oben genannten Themen, fördert kritisches Denken und Engagement. Klare Lernziele und Nachbereitungs-Materialien machen uns zum verlässlichen Partner. Gemeinsam können wir den Besuch an Ihrer Schule planen!
Ein Bus voller Demokratie
Der Adenauer SRP+ Bus ist ein aktionserprobter Ort der wehrhaften Demokratie. Ausgestattet mit moderner Multimedia-Technik für Workshops, Ausstellungen und Diskussionen, haben wir ein Angebot für Schulen erstellt, dass auf Themen wie Migration und Rassismus, Rechtsextremismus und wehrhafte Demokratie sowie Medienkompetenz eingeht und diese altersgerecht aufbereitet.
Wir bieten ein spielerisches Programm an, das modular an Ihren Schulalltag angepasst werden kann und nahtlos in den Unterricht integrierbar ist. Faktenbasiert und dialogorientiert, spielrisch und multimedial sensibilisieren wir zu Demokratiegefährdungen, in Ausstellungen, interaktiven Spielen und in Gesprächen.
Die Besichtigung des Originalbusses kombiniert mit interaktiven Elementen wie der Fake-News-Maschine, Zugang zu Archivmaterial und unterschiedlichen Perspektiven auf Themen zu oben genannten Themen, fördert kritisches Denken und Engagement. Klare Lernziele und Nachbereitungs-Materialien machen uns zum verlässlichen Partner. Gemeinsam können wir den Besuch an Ihrer Schule planen!
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Schülies gegen Rechts ist eine von Schüler:innen getragene Initiative, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung einsetzt. Gemeinsam organisieren sie Aktionen, Bildungsarbeit und sprechen mit politischen Akteur:innen, um aufzuklären und sich für ein solidarisches Miteinander und gegen rechte Hetze einzusetzen.
Sie zeigen, dass junge Menschen nicht zugucken, sondern aktiv für eine offene und tolerante Gesellschaft und gegen Diskriminierung einstehen.
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Ibrahim Arslan ist Überlebender des rassistischen Brandanschlags von Mölln 1992 und seit vielen Jahren politischer Bildungsreferent und Aktivist gegen Rassismus, rechte Ideologien und Gewalt.
Mit seiner Initiative Reclaim and Remember setzt er auf selbstbestimmte Erinnerungskultur und politische Bildungsarbeit, insbesondere in Schulen und öffentlichen Räumen. Er macht deutlich, dass es wichtig ist, das Erinnern und Gedenken an die Opfer sowie die Aufarbeitung dieser Anschläge mit den Hinterbliebenen und Betroffenen passieren muss. Er ermutigt andere dazu, nicht wegzusehen und sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einzusetzen.
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Gamze Kubaşık ist politische Bildnerin und eine starke Stimme gegen rechten Terror und für solidarische Erinnerungsarbeit. Ihr Vater Mehmet Kubaşık wurde 2006 in Dortmund vom NSU ermordet.
Sie setzt sich seit vielen Jahren gegen Rassismus, rechte Gewalt sowie gegen das Vergessen von rechtem Terror und seinen Opfern ein. Mit Workshops, Vorträgen und Gesprächen klärt sie über den NSU, ihre Geschichte und Diskriminierung auf.
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Bobbie Serrano ist Urban Artist und kreativer Aktivist, der Kunst und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. Als studierter Sozialarbeiter nutzt er seine Kunst und Reichweite auf Instagram, um auf soziale Ungleichheiten aufmerksam zu machen und Projekte zu unterstützen, die für Solidarität, Vielfalt und demokratisches Miteinander stehen.
Mit Aktionen wie #heissgetraenkgegenrechts setzt er sichtbare Zeichen gegen rechte Hetze und für ein respektvolles Zusammenleben. Seine Kunst und sein öffentliches Engagement schaffen Räume für Austausch, Gesellschaftskritik und positive Impulse für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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Bahar Aslan ist politische Bildnerin, Lehrbeauftragte an einer Universität in NRW und Vorstandsmitglied von Better Police. Zuvor war sie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW tätig. Nach einem rassismuskritischen Tweet zu rechten Ideologien innerhalb der Polizei wurde sie entlassen und ging juristisch dagegen vor – mit Erfolg.
In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit institutionellem Rassismus und struktureller Diskriminierung, insbesondere im Kontext von Sicherheitsbehörden und Schule. Darüber hinaus setzt sie sich für eine menschenrechtsorientierte, rassismuskritische und demokratische Ausrichtung von Institutionen ein.
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Karim Fereidooni ist Autor und Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr‑Universität Bochum. Er arbeitet zu Rassismuskritik, diversitätssensiblem Lernen und politischer Bildung in der Migrationsgesellschaft. In Forschung, Vorträgen und Seminaren setzt er sich mit verschiedenen Formen von Rassismus und Diskriminierung sowie Machtverhältnissen auseinander und vermittelt dabei Handlungsperspektiven.
Seine Arbeit umfasst Analysen zu Rassismus in Schule und Gesellschaft sowie Maßnahmen zur Förderung inklusiver Lernumgebungen und demokratischem Zusammenhalt. Zudem berät er Bildungseinrichtungen und öffentliche Institutionen zur Stärkung einer rassismuskritischen und demokratiefördernden Praxis.
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Nicole Gohlke ist Politikerin der Partei Die Linke und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Ihre politische Arbeit ist geprägt von langjährigem Engagement für demokratische Teilhabe, faire Bildungschancen und soziale Reformen. Sie war in Bewegungen gegen Kriege und rassistische Pogrome aktiv und bringt diese Erfahrung in ihre parlamentarische Arbeit ein.
Im Bundestag arbeitet sie in Ausschüssen zu Bildung, Forschung und Technologie und engagiert sich für bessere Bedingungen in Schule und Hochschule sowie für demokratische Bildungspolitik
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Hannes Kreschel ist politischer Content Creator, Aktivist und Gründer des KRESCHFIELD Reports, in dem er politische Ereignisse, Proteste und gesellschaftliche Themen dokumentiert und kommentiert. Er möchte Menschen für Politik begeistern und setzt sich aktiv gegen Rechtsextremismus sowie für soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe ein.
Seine Aktivitäten umfassen unter anderem politische Videos, Straßenumfragen und Gespräche. Inspiriert durch eigene Erfahrungen im Umgang mit Ungerechtigkeiten und dem Aufwachsen in einem Umfeld mit rechter Szene, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, sichtbare politische Auseinandersetzung zu fördern und Diskurse aufzubrechen.
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Nicole Schweiß ist Lehrerin für Pädagogik, Deutsch und Kunst in Köln. 2021 absolvierte sie eine Weiterbildung zur Multiplikatorin in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit mit intersektionaler Perspektive.
In ihrem Podcast „Kleine Pause – Begegnungen in der Teeküche“ wirft sie einen diversitätssensiblen und diskriminierungskritischen Blick auf das deutsche Schulsystem. Hierzu spricht sie mit unterschiedlichen Gästen und schlägt Brücken zwischen gesellschaftlichen Diskursen, Theorie und Praxis.
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Ziba Sharareh Ahghari setzt sich bei Amnesty International für Menschenrechte ein, arbeitet als Kunst- und Kulturvermittlerin in mehreren Museen in Hamburg und ist Autorin für das Kohero Magazin. Sie ist ausgebildete systemische Coachin sowie Trainerin in der Erwachsenenbildung und engagiert sich politisch für demokratische Werte.
Ursprünglich aus dem Iran, prägt sie ihre Erfahrungen fehlender Demokratie und Menschenrechte bis heute. Für sie sind Menschenrechte das Fundament jeder Demokratie, die ein respektvolles Miteinander, Vielfalt und politische Mitbestimmung ermöglichen. Mit ihrem Engagement stärkt sie diese Werte und setzt sich dafür ein, dass Demokratie gelebt und Verantwortung geteilt wird.
Kooperations-Partner*Innen
Mit dem Adenauer SRP+ kommt ein engagiertes Team an die Schule, und bringt viel Material für gemeinsamen Austausch mit den Jugendlichen mit. An speziell konzipierten Stationen lernen die Schüler*innen zum Beispiel Fake News zu erkennen oder können anhand von Kurzvideos unterschiedliche Perspektiven zu oben genannten Themen kennenlernen.
Unsere Kooperationspartner*innen sind unter Aderem Initiativen, Gedenkstätten und Expert*innen aus dem jeweiligen Feld. Ziel des Angebots ist es, gemeinsam mit den Jugendlichen Gesprächsräume zu öffnen, in denen sie Desinformation, Hetze und antidemokratische Positionen besser durchschauen und ihnen selbstbewusst entgegentreten lernen.
Der Adenauer SRP+
Der Adenauer SRP+ Bus ist ein aktionserprobter Ort der wehrhaften Demokratie. Ausgestattet mit moderner Multimedia-Technik für Workshops, Ausstellungen und Diskussionen, haben wir ein Angebot für Schulen erstellt, dass auf Themen wie Migration und Rassismus, Rechtsextremismus und wehrhafte Demokratie sowie Medienkompetenz eingeht und diese altersgerecht aufbereitet.
Wir bieten ein spielerisches Programm an, das modular an Ihren Schulalltag angepasst werden kann und nahtlos in den Unterricht integrierbar ist. Faktenbasiert und dialogorientiert, spielrisch und multimedial sensibilisieren wir zu Demokratiegefährdungen, in Ausstellungen, interaktiven Spielen und in Gesprächen.
Die Besichtigung des Originalbusses kombiniert mit interaktiven Elementen wie der Fake-News-Maschine, Zugang zu Archivmaterial und unterschiedlichen Perspektiven auf Themen zu oben genannten Themen, fördert kritisches Denken und Engagement. Klare Lernziele und Nachbereitungs-Materialien machen uns zum verlässlichen Partner. Gemeinsam können wir den Besuch an Ihrer Schule planen!
Stundenplan
Wir passen unser Programm an den Ablauf Ihrer Schule an. Zwischen Busbesuchen während der Pausen, bis hin zu 90 Minuten Programmblöcken – feste und modulare Programmpunkte können mit uns je nach Bedarf und Zeitlage abgestimmt werden!
Themen, die besprochen werden sind: Demokratie, Medienkompetenz, Rechtsextremismus, AfD, Migration, Rassismus.
Bewerbungs-Verfahren
Schulen, Lehrkräfte, Eltern – alle können anonym eine Bewerbung einreichen und den lokalen Bedarf erläutern.
Wir prüfen alle Anfragen engagiert und treffen anhand der Bedarfslage eine Auswahl. Priorität haben Schulen mit erkennbarer Notwendigkeit (z. B. Rassismusvorfälle, politische Polarisierung). Seid daher gern offen: Je detaillierter die Schilderung, desto gezielter können wir priorisieren und auf euren Bedarf zugeschnittene Angebote machen. Das Angebot des Adenauer SRP+ ist kostenlos!
Nach dem Eingang der Bewerbungen sichtet unser Team alle Anfragen und priorisiert nach Dringlichkeit. Schulen, die für einen Besuch des Adenauer SRP+ ausgewählt wurden, erhalten per Brief die Information. Darin enthalten ist die Einladung zur gemeinsamen Programm- und Zeitplanung, um so ein bestmögliches Angebot für eure Schule erstellen zu können.
Aus den ausgewählten Schulen entsteht dann die Tourroute des Adenauer SRP+. Der Bus fährt Anfang Mai los und dann vielleicht bald zu euch!
BEUTELSBACHER KONSENS & Neutralität
“Als Demokrat wird man nicht geboren, vielmehr muss Demokratie gelernt werden.” – Prof. Dr. Hans-Georg Wehling (†)
Der Beutelsbacher Konsens fordert Schülerorientierung (Schüler*innen in die Lage versetzen, eine eigene Meinung zu bilden und befähigen eigene Interessen zu vertreten), Kontroversität (Themen kontrovers darstellen) und Überwältigungsverbot (keine vorgefertigten Meinungen aufzwingen).
Historisch hat dieser somit keinen Neutralitätsanspruch, sondern einen aufklärerischen gegenüber extremistischen und demokratiefeindlichen Bestrebungen. Wie der Siegburger Konsens 2026 präzisiert: Er erlaubt und verlangt eine klare Abgrenzung von verfassungsfeindlichen Ideologien, da „Neutralität gegenüber Unrecht Unrecht fördert“ (Martin Luther King).
Hochschulgesetze (§ 2 HRG, Länder-Schulgesetze) verpflichten zu demokratischer Erziehung und der kritischen Auseinandersetzungen mit politischen Stimmungslagen. Schulen sollen Orte sein, die Demokratiekompetenzen stärken und eine wachsame Zivilgesellschaft ausbilden, indem sie Extremismus benennen und erkenntlich zeigen – also nicht indem sie schweigen. Gerichte (BVerfG, NPD-Verbotsurteil) bestätigen: Bildung gegen Rechts ist verfassungsstaatliche Aufgabe. Unser Bus ist ein solches Angebot: Faktenbasierte Impulse zu Rassismus, Fake News und AfD-Verfassungsfeindlichkeit als Ausgangspunkt für gemeinsame, kritische Diskussionen in Ihrer Schule.
Kontaktformular
FAQ
Wofür steht „Adenauer SRP+“?
„Adenauer“ bezieht sich auf Konrad Adenauer. Während seiner Kanzlerschaft wurde 1952 die Sozialistische Reichspartei, die eine nationalsozialistische politische Orientierung hatte, durch das Bundesverfassungsgericht verboten.
„SRP“ steht für diese historisch verbotene Partei.
Das „+“ verweist darüber hinaus auf aktuelle rechtsextreme oder verfassungsfeindliche Bestrebungen und schließt damit auch heutige Parteien oder Gruppierungen ein, die politisch oder juristisch im Zusammenhang mit einem möglichen Verbotsverfahren diskutiert werden.
Was bietet der Adenauer an?
Mit dem Adenauer SRP+ erwartet die Schüler*innen ein interaktives Bildungsangebot rund um Demokratie und Menschenrechte. In Lernstationen, Spielen und kurzen Videoformaten setzen sie sich mit Themen wie Demokratie, Verfassungsmäßigkeit, Fake News, Migration, Rassismus und Rechtsextremismus auseinander.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung der Medienkompetenz: Die Schüler*innen lernen, Fakten von Desinformation zu unterscheiden und manipulative Strategien zu durchschauen. Gesprächsrunden und kurze Impulse fördern zudem die Reflexion und Diskussionsfähigkeit.
Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, antidemokratische und menschenverachtende Positionen kritisch zu hinterfragen und selbstbewusst eigene Standpunkte zu Demokratie und Menschenrechten zu entwickeln.
Wie stellen Sie sicher, dass keine politische Beeinflussung stattfindet?
Die Schulbustour ist ein demokratiebildendes Angebot, dass den Lehrplan ergänzt. Die Einbettung dieses Besuches sollte und muss im Schulunterricht erfolgen. Was wir anbieten ist spielerisch und faktenbasiert Angebote zu schaffen, in denen sich die Schüler*innen zu den Themen Rassismus und Migration, Demokratie und Rechtsextremismus und auch mit der Debatte um die AfD beschäftigen können.
Das Material auf das wir uns beziehen ist Archivmaterial tagespolitischer Debatten, Perspektiven von Betroffenen und Informationen von Expert*innen aus den jeweiligen Feldern, die sich für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft einsetzen.
Wir sind der Überzeugung, dass Meinungen diskutiert werden müssen, aber Faschismus eine Ideologie der Ungleichwertigkeit darstellt, die keine subjektive Meinung, sondern eine rechtsextreme Ideologie darstellt und Demokratien gefährdert.
Ist die Ausstellung parteipolitisch neutral?
Nein, die Ausstellung verschreibt sich den unterschiedlichen Perspektiven für eine demokratische, plurale und tolerante Gesellschaft. Solange Parteien diesen Grundsatz in Frage stellen, ist diese Ausstellung nicht parteipolitisch neutral, sondern steht an der Seite demokratischer Grundsätze und Bildung.
Wird eine bestimmte politische Haltung vorausgesetzt?
Nein, es wird keine politische Haltung vorausgesetzt. Ganz im Gegenteil, denn wir wollen gemeinsam über antidemokratische Bewegungen ins Gespräch kommen. Die Schulbustour dient nicht der Verbreitung politischer Ideologien oder Meinungen, sondern der Wissensvermittlung über (anti-)demokratische Bewegungen und deutscher Geschichte.
Unser Ziel ist es dabei Informationen an die Hand zu geben und gemeinsam ins Gespräch zu kommen, um Schüler*innen dazu zu befähigen Desinformationen, Hetze und antidemokratische Positionen schneller erkennen und dem etwas entgegensetzen zu können.
Wird auch über die AfD gesprochen?
Ja. Die Alternative für Deutschland (AfD) wird auf Grundlage öffentlich zugänglicher Fakten und Einordnungen thematisiert. Der Bus behandelt grundsätzlich Themen wie Demokratie, Rassismus und Rechtsextremismus.
In diesem Zusammenhang wird auch diskutiert, wie und ob sich die AfD zu diesen Themen positioniert hat und wie entsprechende Aussagen politisch und gesellschaftlich bewertet werden. Zudem wird das Instrument eines möglichen Parteiverbots allgemein erklärt, sowie imm Bezug auf die AfD eingeordnet.
Für welche Klassenstufen ist das Angebot geeignet?
Wie kann der Besuch des Adenauer SRP+ vor- oder nachbereitet werden?
Das Adenauer SRP+ Schulteam hat, gemeinsam mit Pädagog*innen, ein Arbeitsheft für Schulen zum Spannungsverhältnis der AfD und seiner Verfassungsmäßigkeit herausgegeben, was wir gerne zur Verfügung stellen.
Der Besuch sollte bestenfalls im Politikunterricht vor- und nachbereitet werden. Natürlich geben wir Schüler*innen die Möglichkeit des gemeinsamen Austausches, gleichzeitig sollte in einem vertrauensvollen Rahmen ggf. vor- und nachbesprochen werden, was die Schüler*innen für offene Fragen oder vom Besuch mitgenommen haben.
Warum ist das Bewerbungsverfahren anonym?
Wer entscheidet, welche Schule besucht wird?
Das Team des Adenauer SRP+ entscheidet anhand eurer Situationsbeschreibung, wie dringlich der Besuch des Busses vor Ort ist. Eine möglichst konkrete und ausführliche Darstellung der Situation ist daher besonders wichtig, da sie maßgeblich für die Einschätzung der Dringlichkeit ist.
Wie läuft ein Besuch des Adenauer SRP+ ab?
Nach der Auswahl eurer Schule stimmt das Team des Adenauer SRP+ gemeinsam mit der Schulleitung die inhaltlichen Schwerpunkte und den Ablauf ab. Das Programm ist modular aufgebaut und wird an die Bedarfe vor Ort angepasst; Themenwünsche können vorab in der Situationsbeschreibung oder im Austausch eingebracht werden.
Der Besuch umfasst interaktive Lernstationen im Bus, kurze Präsentationen und moderierte Gesprächsrunden, ggf. ergänzt durch einen thematischen Input oder Special Guest. Dauer und Umfang sind flexibel – von kompakten Einheiten bis zu einem halben oder ganzen Schultag.
Da nicht alle Klassen gleichzeitig im Bus Platz finden, werden die Gruppen nacheinander eingeteilt.
Müssen Lehrkräfte anwesend sein?
Welche infrastruktuellen Voraussetzungen benötigt ein Besuch vom Adenauer SRP+?
Für den Einsatz wird eine Stellfläche für einen 12 Meter langen und ca. 4 Meter hohen Bus benötigt. Zusätzlich wird vor dem Bus eine Ausstellung aufgebaut, für die etwa 60 m² Fläche eingeplant werden sollten. Ein Stromanschluss ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Idealerweise findet der Besuch auf dem Schulhof oder einer vergleichbaren, gut zugänglichen Fläche statt.
Bei schlechtem Wetter wird die Ausstellung vollständig überdacht. Der Besuch des Adenauer SRP+ kann daher auch bei Regen oder ungünstigen Wetterbedingungen problemlos stattfinden.
Entstehen der Schule Kosten?
Nein. Für die Schule entstehen beim Besuch des Adenauer SRP+ keine Kosten.